Mit dem Hund auf Tour

Montag, 13. Juli 2009
Erziehung
In Zukunft wird es für mich etwas angenehmer sein, längere Spaziergänge zu unternehmen. Ich bin nämlich seit zwei Tagen Besitzerin einer "Hundefahrradstange"... sprich, eine Stange, die am Rad festgemacht ist, an der ich den Hund anleinen kann.
So habe ich beide Hände zum Lenken frei und muss nicht auf den Hund achten. :ja:

Die kleine Leine an der Hundefahrradstange ist sehr elastisch, wenn der Hund also meint, er müsste mal abrupt stehenbleiben, ist das nicht so dramatisch.

Gestern habe ich das dann mal ausprobiert. Zuerst das Rad nur geschoben, damit der Hund sich an das Gefühl gewöhnt. Vor allem auch an die Tatsache, dass das Rad stärker ist als er und das beim Radfahren "stehenbleiben und schnüffeln" nicht so einfach ist.
Klug, wie Klein-Leo ist, hat er das aber sehr schnell kapiert. :happy:

Es dauerte gar nicht lange, da konnte ich schon richtig auf dem Rad fahren und Leo lief brav, so als würde er das schon sein Leben lang machen, nebenher!
Echt prima!

Nun kann ich mit ihm irgendwo mit dem Rad hinfahren und dort dann noch einen gemütlichen Spaziergang mit ihm machen. So wird er wenigstens mal richtig ausgepowert. :normal:

Guck mal, ein Wau-Wau!

Mittwoch, 8. Juli 2009
Ärgerliches
Egal wie weit ich auch zurückdenke, andauernd trifft man Eltern mit kleinen Kindern, die scheinbar absolut nicht darauf achten, ihren Kindern von Anfang an richtiges Sprechen beizubringen.

Fällt das Kind hin, wird gesagt: "Oh, hast du aua gemacht?"
Scheinbar wird leicht vergessen, das es eigentlich heißt: "Hast du dir wehgetan?"

Die "Muh" ist die "Kuh" und sicher gibt es noch einige andere Dinge...

Aber was mir am Allermeisten begegnet, ist die Tatsache, dass Hunde grundsätzlich bei Kleinkindern "Wau-Waus" sind. Wenn ich das schon höre, könnte ich meine Hände überm Kopf zusammenschlagen. Wieso finden das Eltern nicht peinlich, wenn sie so mit ihren Kindern reden?
Also MIR wäre das peinlich!

Vielleicht sage ich ja tatsächlich irgendwann mal: "Das ist kein Wau-Wau, das ist ein Hund!"

Animonda statt Pedigree Pur und Chappi

Sonntag, 5. Juli 2009
Ernährung
Auf der Suche nach einem guten Hundefutter kann man echt lange im Internet unterwegs sein. Auf Portalen wie ciao.de findet man zwar nützliche Erfahrungsberichte, doch was bringen einem Erfahrungsberichte, wenn man selbst nicht weiß, wie der eigene Hund reagiert?

Bisher habe ich meinem Hund wohl ernährungstechnisch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei geboten. Er bekam sozusagen das Standardfutter schlechthin präsentiert, geblendet von der Werbung im Fernsehen.

Morgens gab es zwei kleine Hände voll Chappi-Trockenfutter und abends eine halbe Dose (also 400g) Nassfutter von Pedigree Pur. Ich dachte, ich wäre eine Heldin, wenn ich ihm das gebe. Schließlich findet man auf den meisten Hundefutterdosen höchstens 4-8% Fleischanteil, bei Pedigree Pur versprach man mir immerhin rund 60%.
Klingt ja so gesehen schonmal ganz passabel... wenn man dann aber genau hinsieht, stellt man fest, dass die Dose zum größten Teil eh nur aus Feuchtigkeit besteht. Also viel "Nahrhaftes" versteckte sich nicht im Inneren.

Das geht natürlich nicht! Schließlich muss mein kleiner Wirbelwind genug Energie zu sich nehmen. Ich will gar nicht wissen, wie viele Kalorien der beim Herumrasen jeden Tag verbrennt. Bestimmt jede Menge!

Also habe ich mich ins Futterhaus begeben und mir mal alle Dosen geschnappt und die Inhaltsstoffe durchgelesen. Für alle diejenigen, die es nicht wissen... die folgenden Dinge gehören nicht ins Hundefutter:

- Farb- und Konservierungsstoffe
- Zucker, Zuckerrüben, Rübenschnitzel
- Geschmacksstoffe
- Geruchsstoffe

Ansonsten sollte man natürlich darauf achten, dass genug Vitamine enthalten sind. Zum Beispiel das Chappi-Trockenfutter enthält laut einem Test zuwenig Vitamin A, was dem Hund bei Alleinfütterung auf Dauer schaden kann!

Na gut, ich habe mir also die Dosen unter die Lupe genommen und irgendwann entdeckte ich die Marke "Animonda". Vorher hatte ich noch nie etwas davon gehört und war dementsprechend überrascht, was in dem Nassfutter enthalten ist: 100% Fleisch
In jeder Sorte ist viel Rind, jedoch auch jeweils noch etwas anderes, was zu unterschiedlichen Geschmackssorten führt. So gibt es mal Herz dazu, mal Pute + Ente oder eben etwas anderes!
Preislich liegt Animonda pro Dose (800g) bei 1,69€, was absolut ein guter Preis ist, da kann man nicht meckern!

Leo schmeckt es prima und er frisst es mit Begeisterung. Vom Trockenfutter hatte ich leider erst kürzlich einen neuen 3kg-Beutel gekauft... jetzt werde ich morgen einen Beutel Animonda-Trockenfutter kaufen und ihn langsam auf das neue Trockenfutter umstellen. Die restlichen Chappi-Brocken gibt es dann eben bei Spaziergängen als Leckerlie gefüttert. Und so sind alle zufrieden!
:ja:

Wenn man sich selbst im Weg steht...

Sonntag, 5. Juli 2009
Lustiges
Natürlich darf eines hier nicht fehlen... etwas zu lachen. :grinsen:






Hat hier irgendjemand der Leser noch so einen dummen knuffigen Hund zuhause? Ist ja eigentlich praktisch... der Hund beschäftigt sich selbst. :ja:

Bilder vom ersten Tag

Sonntag, 5. Juli 2009
Schnappschüsse
Wie es sich gehört, habe ich am ersten Tag, als Leo neu bei mir war, gleich ein paar Fotos geschossen. Da es hier bildermäßig noch ziemlich leer ist, dachte ich mir, füge ich sie mal nachträglich noch ein. *g*

Der andere Hund auf den Bildern ist übrigens Dancer, der wohnt mit hier und gehört meinem Bruder. :normal:















Angie - der Name sagt alles

Sonntag, 5. Juli 2009
Ärgerliches
Da bin ich doch letztens mit Leo gemütlich spazieren gegangen und treffe zum ersten Mal auf einen richtig aggressiven Hund.

Wir waren gerade auf der Wiese unterwegs und nähertem uns dem Ende, als ich den Hundebesitzer samt Hund auf der anderen Seite sah. (Dazwischen ist eine kleine Bäke (für alle, die das Wort nicht kennen, ein Mini-Bach)).
Na ja, da am Ende eine Straße ist, leinte ich Leo an. Der Kleine darf an der Straße noch nicht ohne Leine laufen... denn wenn er eine Katze sehen würde, wäre er blitzschnell auf der Straße. :entsetzt:

Nun gut, der "Typ" kam uns dann also entgegen und seine Hündin lief frei. Ich kannte sie wohl auch vom Sehen her - bin mir nicht sicher, ob ich ihr früher mit Luzie manchmal begegnet bin. Aber falls ja, habe ich sie damals noch nicht als "blöden Hund" verbucht.

Wie dem auch sei... er ließ dann Angie (wie kann man seinen Hund nach Merkel benennen? :grinsen: ) zu Leo laufen und die knurrte auch sofort los.
Ich Leo also zu mir gezogen, ging das blöde Vieh direkt hinterher und dann auf Leo los! Man muss dazu sagen, dass Angie ein Schäferhund ist und nicht gerade klein.
Sie zwickte Leo auf jeden Fall ordentlich in die Seite und er jaulte erstmal los. Ich war so perplex, dass ich gar nicht wusste, was ich sagen soll!
Habe mir nur schnell Leo geschnappt und bin mit ihm weg...

Aber eines weiß ich ganz sicher, wenn ich den Kerl das nächste Mal sehe, rufe ich ihm schon von weitem zu: "Wie wärs, wenn du deinen bissigen Köter mal an die Leine nimmst? Oder soll sie wieder nach Leo schnappen?"

Ich kann es echt nicht verstehen, wie man einen Hund, bei dem man nicht weiß, wie er einem anderen Hund gegenüber reagiert, ohne Leine rumlaufen lassen kann.
Mir würde das im Traum nicht einfallen... schon alleine der Diskussionen wegen wäre mir das viel zu blöd. Wobei, wenn alle so perplex sind wie ich, sagen die ja gar nichts...

Dafür könnte ich mir jetzt noch in den Arsch treten. :traurig:

Hundelyrik #01

Samstag, 4. Juli 2009
Sprüche
Das mir der Hund das Liebste sei, sagst du Mensch sei Sünde. Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!


Franz von Assisi